Xiaomi POCO X3: Test, EinschÀtzung & mehr

Seit einem knappen Monat ist nun das POCO X3 auf dem Markt und kann vor allem durch die gute technische Ausstattung ĂŒberzeugen. In diesem Beitrag nehmen wir das GerĂ€t daher etwas genauer unter die Lupe und gehen auch auf die unterschiedlichen Features des GerĂ€ts ein. Preislich wie auch technisch ist das GerĂ€t in der Smartphone-Mittelklasse angesiedelt und derzeit ĂŒber etliche China-Shops bestellbar.

Wie ihr vielleicht schon aus unserem POCO F2 Pro Testbericht wisst, handelt es bei den POCO-Smartphones um eine Untermarke von Xiaomi. Aus diesem Grund kann auch bei diesem GerĂ€t wieder eine gute Verarbeitung und eine lange SoftwareunterstĂŒtzung erwartet werden.

Technische Daten

Werfen wir zunĂ€chst einen Blick auf die technischen Spezifikationen des POCO X3, damit wir uns einen besseren Überblick verschaffen können:

Abmessungen:165.3 x 76.8 x 9.4 mm
Gewicht:215 Gramm
Display:1080x2400 Pixel IPS-LCD (120 Hz)
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 732G (Octa-Core bis 2,3 GHz)
Arbeitsspeicher:6 GB LPDDR4X
Flashspeicher:64 GB / 128 GB
Kamera RĂŒckseite:(Quad-Sensor) 64 Megapixel, 13MP, 2 MP, 2 MP
Kamera Frontseite:20 Megapixel
Ladeanschluss: USB Typ-C
Akku:5160 mAh Lithium-Polymer, Fast-Charging
Features: NFC, LTE Band 20, Bluetooth 5.0, microSD-Slot
Betriebssystem:Android 10 (MIUI V12)

Performance

Bei dem verbauten Snapdragon 732G Hauptprozessor handelt es sich um einen leistungsstarken Mittelklasse-CPU der vor allem eine gute Gaming-Leistung bieten soll. ErmÀglicht wird dies durch zwei 2,3 GHz Turbo-Kerne sowie sechs Effizienz-Kerne mit 1,8 GHz Taktfrequenz. Als Grafikprozessor kommt ein Qualcomm Adreno 618 zum Einsatz, damit sollten so gut wie alle aktuellen 3D-Spiele aus dem Google Play Store lauffÀhig sein.

Besonderheiten

Beim POCO X3 mĂŒssen KĂ€ufer auf fast nichts verzichten, neben einem leistungsstarken Prozessor und einem großen Akku mit 5160 mAh, bietet das GerĂ€t auch integriertes NFC an. Dadurch kann das Mobiltelefon auch fĂŒr kontaktlose Zahlungen oder zum auslesen von NFC-Tags verwendet werden. Der Akku lĂ€sst sich ĂŒbrigens mittels verdehsicherem USB-Typ-C Anschluss wiederaufladen, auch eine Schnellladung mit 33 Watt (100% in 65 Minuten) ist möglich.

Wie bei anderen China-Smartphones darf auch beim POCO X3 die Dual-SIM FunktionalitĂ€t nicht fehlen, ihr könnt in dem GerĂ€t somit zwei Simkarten gleichzeitig verwenden oder alternativ auch einen Slot fĂŒr die microSD-Erweiterung nutzen um den Speicherplatz zu vergrĂ¶ĂŸern. Apropos Speicherplatz: Das X3 ist in zwei verschiedenen SpeicherausfĂŒhrungen erhĂ€ltlich, zum einen die gĂŒnstige Basisversion mit 64 GB Speicherplatz, zum anderen auch eine 128 GB Version.

Kleinere EinschrÀnkungen

Beim POCO X3 mĂŒssen nur kleine Abstriche gemacht werden, so verfĂŒgt das GerĂ€t z.B. ĂŒber kein OLED-Display, dafĂŒr ist jedoch ein hochwertiges 120 Herz IPS-Panel verbaut, besonders beim Scrollen durch MenĂŒ’s macht die OberflĂ€che dadurch einen sehr flĂŒssigen Eindruck. Herkömmliche Smartphones verfĂŒgen meist nur mit 60 Herz Displays.

Eine weitere EinschrĂ€nkung ist das verbaute Funkmodul, dieses unterstĂŒtzt leider keine 5G-Netze oder WiFi 6, sodass auf extrem schnelle DatenĂŒbertragung im Gigabit-Bereich verzichtet werden muss. Wer nicht tĂ€glich extrem große Downloads durchfĂŒhrt oder Gigabyte-Dateien auf seinen Heimserver kopiert, sollte dies allerdings nicht bemerken.

Fazit

FĂŒr gute 400 Euro erhĂ€lt man auch beim POCO X3 wieder einen guten Alltagsbegleiter mit viel Performance, dies ist vor allem dank des verbauten Snapdragon-Prozessors möglich, der auch noch genug Leistungsreserve fĂŒr die kommenden Jahre bieten dĂŒrfte. Zwar unterstĂŒtzt das GerĂ€t noch keine 5G-Netze, dafĂŒr allerdings superschnelles LTE mit bis zu 300 Mbit/s, auch dies dĂŒrfte fĂŒr die meisten Nutzer mehr als ausreichend sein. Das POCO X3 lĂ€sst sich ĂŒber die gĂ€ngigen China-Shops bestellen, als Versandart solltet ihr wie immer auf die „Priority“ Versandmöglichkeiten zurĂŒckgreifen, dadurch fĂ€llt weder Zoll- noch EinfuhrgebĂŒhr an.

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